Homeward Bound

oder die Geschichte meiner ersten Liebe, die eigentlich mein ganzes Leben lang halten sollte, wobei allerdings die Betonung bei “eigentlich” und “sollte” liegt. Eine Erklärung, wieso ich diese Seite “Homeward Bound” genannt habe, finden Sie weiter unten. Eins sei schon vorweg genommen: Hätte “sie” mir vor oder bei unserem ersten Treffen gesagt, dass “sie” etwas gegen NICHT-AKADEMIKER hat, dann wäre mir viel erspart geblieben. Statt dessen zog “sie” es vor, mich lange Zeit zu belügen, - aber lesen Sie selbst.

1966 O

     Ich, 1966

xbullshitx@aol.com

Diese Seite, die von mir “Homeward Bound” genannt wurde, ist als Versuch einer Vergangenheitsbewältigung zu betrachten. Viel zu lange habe ich nur die positiven Erlebnisse eines Teils meiner Jugendzeit gesehen und die negativen verdrängt. Mittlerweile ist mir aber klar, dass dieser, für mein Leben als so wichtig empfundene Zeitraum, teilweise nur verlorene Zeit und somit “Bullshit” gewesen ist. Zu meiner Geschichte gehören auch Analysen dieses Zeitraums sowie Versuche der Wahrheitsfindung, die sich letztendlich teilweise als unsinnig erwiesen haben, weil nur eine Person diese Wahrheiten 100%ig kennen kann. Dennoch hatte ich viele neue Erkenntnisse, die ich schon viel früher hätte haben sollen. Die Person, die Grundlage für meine Geschichte ist und die mir diese Wahrheiten um jeden Preis vorenthalten hat, wird im nachfolgenden Text lediglich als “sie” benannt.

Wie alles begann

Ende November/Anfang Dezember 1966 antwortete ich einem Mädchen auf eine Kontaktanzeige in einer Musikzeitschrift. Als ich über eine Woche noch keine Antwort erhalten hatte, nahm ich an, dass “sie” nicht antworten wollte. Ich hatte es schon fast vergessen, als ich einen Brief im Briefkasten vorfand. Der Brief war von ihr und “sie” fragte mich, weshalb ich ihr nicht geantwortet hätte. Da “sie” nicht wissen konnte, dass ich ihren Brief und somit auch ihr Foto nicht erhalten hatte, fragte “sie mich, ob “sie” mir nicht gefallen würde. Nachdem ich meinen Vater zur Rede gestellt hatte, gab er zu, ihren ersten Brief weggeworfen zu haben. In ihrem neuen Brief war kein Foto, aber eine Telefonnummer. Deshalb wartete ich nicht lange mit meinem Anruf. Ich hatte Glück, denn “sie” war zu Hause. Wir verabredeten uns für den nächsten Sonntag, den 18. Dezember, um 17 Uhr am Hauptbahnhof Düsseldorf. Ich war sehr aufgeregt, denn es war meine erste Verabredung mit dem anderen Geschlecht. Als “sie” kam und ich ihre Augen und ihr Lächeln sah, war es um mich geschehen. Wir gingen in die Milchbar und verbrachten dort einige Zeit, - ich weiss nicht mehr wie lange. Wir saßen am einem Tisch in der Nähe des Eingangs und ich nahm weder die Zeit wahr, noch die anderen Leute um uns herum. Obwohl es mir nicht leichtfiel, erzählte ich ihr, in welchem Bereich mein Vater, der Bäcker und Konditor gelernt hatte, seit Kriegsende tätig war. Es war ein unglaubliches Gefühl, “sie” neben mir sitzen zu sehen. Leider musste “sie” relativ früh wieder zu Hause sein. Wir machen schnell noch Bilder am Passbildautomaten, damit jeder ein Bild des Anderen hatte. Dann verabredeten wir uns für den nächsten Tag am späten Nachmittag / frühen Abend links vom Bahnhof in ihrer Stadt an einer Uhr. Ich brachte “sie” zur Bahn und “sie” fuhr nach Hause. Jeder wird sich sicher vorstellen können, in welcher Stimmung ich war, als ich den Heimweg antrat :-)

Am nächsten Tag war ich mit meinen Gedanken mehr bei ihr, als bei meiner Arbeit. Nach Feierabend fuhr ich mit der Bahn zu unserem vereinbarten Treffpunkt. Es war schon dunkel, schüttete wie aus Eimern und die Bahn hatte Verspätung. Auf Grund der Tatsache, dass ich wegen der Dunkelheit und des Wetters nicht sehen konnte, wo genau ich aussteigen musste, fuhr ich zwei Stationen zu weit, bevor ich es bemerkte. Als ich zu Fuß den Weg zurück antrat, hatte ich Sorge, dass “sie” bereits wieder weg sein könnte, weil “sie” evtl. meinte, ich würde nicht mehr kommen. Mit Erleichterung sah ich “sie” mit ihrem Regenschirm an der Uhr stehen.

Bahnhof 2

An dieser Straßenecke stand damals die Uhr, an der wir uns trafen.

Wir gingen dann in eine Kneipe rechts gegenüber des Bahnhofs, in der wir allerdings nicht sehr lange bleiben konnten, weil “sie” wieder früh zu Hause sein musste.

KNEIPE1

Irgendwo in diesen Häusern war damals die Kneipe.

Als ich “sie” zur Bahn brachte, hatte der Regen aufgehört. Wir standen uns an der Haltestelle sehr nah gegenüber und unsere Lippen berührten sich zum ersten Mal. Genau genommen hatten meine Lippen vorher noch nie die Lippen eines Mädchens berührt. Dementsprechend war dieser Moment ein ganz besonderes Erlebnis in meinem Leben. Dann fragte “sie” mich, ob “sie” ihren Eltern sagen sollte, dass es mich gibt. In diesem Moment beging ich den wahrscheinlich größten Fehler meines Lebens, denn ich stimmte zu. Ich sollte die Folgen dieses Fehlers schon sehr bald zu spüren bekommen, - und nicht nur ich, sondern auch “sie”.

Einige Tage später erfuhr ich von ihr, dass mich ihre Eltern sehen wollten. Obwohl mir nicht wohl dabei war, sagte ich spontan zu. Also erschien ich an dem vorgegebenen Tag irgendwann am späten Nachmittag (habe vergessen wann genau) am Haus ihrer Eltern. Ich wurde von ihrem Vater in das Herrenzimmer beordert, in dem er mich einem regelrechten Verhör unterzog. Ich musste mich leider fügen und ihm, auch in ihrem Interesse, “bereitwillig” Auskunft auf seine Fragen erteilen. Nach dem “Verhör” erteilte er mir die Erlaubnis, mit seiner Tochter bis ca. 23:00 Uhr auszugehen, allerdings mit der anschliessenden Offenbarung, dass dann erstmal Schluß mit weiteren Treffen wäre. Das war wie ein Schlag ins Gesicht und mir war endgültig klar, dass diese Leute meinen Kontakt zu ihrer Tochter in keinem Fall wünschten und somit Schwierigkeiten vorprogrammiert waren. Wir nutzten jedenfalls die Gelegenheit und fuhren zu mir nach Hause. Dort angekommen hörten wir Lieder der BEATLES wie z.B. “I feel fine”, “And your bird can sing” , ”I want to hold your hand” und “A hard day's night” und von den Stones “If you need me”, die ich zuvor mit meinem Tonbandgerät vom Radio aufgenommen hatte. Wir waren nass geworden, weil es mal wieder regnete, aber “sie” wollte kein Handtuch von mir. Wir saßen uns gegenüber, hörten die Musik, hielten unsere Hände und unsere Lippen berührten sich erneut. Es blieb bei diesen Berührungen und das war vielleicht das Besondere daran. Als die Zeit gekommen war, fuhren wir zurück und ich hielt mein Versprechen, das ich vorher ihren Eltern gegeben hatte, in dem ich “sie” wieder bis zur Haustür ihres Elternhauses brachte. Als ich mich auf den Heimweg machte, war ich trotz der bevorstehenden Schwierigkeiten sehr glücklich.

Auf Grund der Ankündigung ihres Vaters, dass mit weiteren Treffen erstmal Schluß wäre, konnten wir uns ab Anfang 1967 nur noch heimlich treffen. Er hätte besser ehrlicherweise “endgültig Schluß” gesagt, denn er verbot ihr später generell, mich zu sehen. Er ging sogar so weit, dass er der örtlichen Polizei ein Foto von mir gab, um informiert zu werden, falls ich in der Stadt gesehen würde. Das Foto hatte “sie” ihm gegeben, - unfreiwillig natürlich. Ich konnte “sie noch nicht einmal anrufen, denn wenn ihre Mutter ans Telefon ging, legte sie sofort wieder auf, sobald sie meinen Namen hörte.

Auf Grund des Verbotes suchten wir uns einen Platz, an dem wir uns treffen konnten, ohne das Risiko einzugehen, gesehen zu werden. Eines Tages gingen wir spazieren. Es war irgendwann im ersten Vierteljahr 1967 an einem kalten Tag, an dem “sie” einen grauen Mantel trug. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie “sie” vor mir stand und wir uns umarmten, bevor wir unseren Spaziergang begannen, bei dem wir etwas ausserhalb an einer Autobahnbrücke den idealen Ort entdeckten. Dieser Ort wurde ab sofort “unser Platz” genannt, aber davon weiter unten mehr.

Irgendwann, es kann Anfang 1967 gewesen sein, kam “sie” mit einer Freundin zu mir nach Hause. Mein Freund, mit dem ich eine Gruppe nach dem Vorbild der Beatles gründen wollte, welches aber daran scheiterte, dass wir weder gut Englisch konnten, noch über eine geeignete Ausrüstung verfügten, war auch anwesend. Es ergab sich, dass er und ihre Freundin sich entschlossen, miteinander zu gehen. Er machte gerade eine Ausbildung zum Chemiefacharbeiter, während ihre Freundin zu “etwas höherem” bestimmt war. Es dauerte deshalb nur wenige Wochen, bis mein Freund mir sagte, dass Schluss sei. Als Begründung gab er an, dass es zwischen ihm und ihrer Freundin niemals so werden könne, wie zwischen mir und “ihr”.

Es waren allerdings nicht nur ihre Eltern, die gegen unsere Verbindung waren, sondern meine Eltern auch. Aus diesem Grund suchte ich 1967 in der ersten Jahreshälfte ein Jugendamt auf. Der zuständige Sachbearbeiter sagte uns sofort seine Hilfe zu, welches sich aber sehr bald als Lüge herausstellte, da er ihren Eltern, mit denen er Kontakt aufnahm, nur nach dem Mund redete und sie in ihrer Vorgehensweise noch bestärkte. Auf Grund der sich zuspitzenden Lage ergab es sich, dass ich eine Überdosis Schlaftabellen nahm und in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Als ihre Eltern davon erfuhren, sagte ihr Vater, Zitat “ Ich lasse mich nicht erpressen. “. “Sie” hat mich übrigens in der Zeit meines Krankenhausaufenthaltes weder angerufen, noch besucht.

Negative Erlebnisse

Während unserer Zeit der heimlichen Treffen gab es viele negative Erlebnisse, die ich aber nicht als solche wahrhaben wollte, weil sie nicht zu meinen Gefühlen passten. Eins der vielen negativen Erlebnisse verlief wie folgt: Irgendwann im Jahr 1967 sagte “sie” mir, dass wir uns am Wochenende nicht sehen könnten, weil “sie” in dieser Zeit bei ihrer Oma sein müsse. Ich zweifelte nicht daran, als ich abends an dem besagten Wochenende zur Rheinhalle in Düsseldorf fuhr, zu der mir ein Bekannter kostenlos Zutritt verschaffte und in der abends THE SMALL FACES auftraten. Als die Gruppe das Lied ALL OR NOTHING spielte, sah ich “sie” in männlicher Begleitung auf der anderen Seite der Halle sitzen. Ich verliess die Halle und wartete am Ausgang auf das Ende der Veranstaltung. Als es soweit war und “sie” mit ihrem Begleiter erschien, ging ich auf beide zu und sagte, “So sieht also deine Oma aus”. Ich drehte mich um und ging, wobei “sie” mir ohne ihren Begleiter folgte und auf mich einredete. Wir gingen in die Altstadt und “sie” erzählte mir, dass die “Oma” eine Notlüge gewesen sei. Ihr Begleiter hätte sie eingeladen und sie wäre auf Drängen ihrer Eltern, die sehr an einer Verbindung beider interessiert waren, seiner Einladung gefolgt. Ich hatte diesen Vorfall verdrängt, aber mittlerweile ist mir klargeworden, dass es keine Notlüge war, sondern ganz einfach nur eine feige Lüge war, denn ihr “Begleiter” konnte ihr den Konzertbesuch bieten, ich jedoch nicht. Wenn ich “sie” nicht in der Rheinhalle gesehen hätte, dann hätte “sie” mir vermutlich Tage später erzählt, wie langweilig es doch bei ihrer Oma gewesen sei und “sie” die Zeit viel lieber mit mir verbracht hätte. Ich hätte dann niemals erfahren, dass alles nur eine dreiste Lüge war. Ihr Verhalten war offensichtlich schon zu diesem Zeitpunkt von der Einflussnahme ihrer Eltern geprägt und “sie” wird es vermutlich nicht einmal gemerkt haben.

Einige Wochen später hatten wir uns am Wochenende am Hauptbahnhof Düsseldorf verabredet. Ich sollte an der Straßenbahnhaltestelle auf “sie” warten. Als “sie” ausstieg, konnte ich nicht glauben was ich sah, denn “sie” war in Begleitung desjenigen, mit dem “sie” in der Rheinhalle gewesen war. “Sie” sprach kurz mit ihm und kam danach zu mir. Als wir in Richtung Liverpool Club gingen, erzählte “sie” mir erneut, dass “sie” auf “Anweisung” ihrer Eltern mit ihm gehen musste. Die nächsten Stunden verbrachten wir dann im Liverpool Club. Dort spielte, wie an jedem Wochenende, eine meist unbekannte Gruppe.

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Liverpool Club 1967

Ich hatte ihre Geschichte natürlich nicht geglaubt und überlegt, welchen Zweck “sie” mit solchen Aktionen verfolgen könnte. Wenn “sie” ihren Begleiter schon an der Haltestelle stehen liess, hätte “sie” auch dafür sorgen können, dass er schon vorher die Bahn verlässt, so dass ich ihn überhaupt nicht zu Gesicht bekommen hätte. Als ich zu keinem schlüssigen Ergebnis meiner Überlegungen kam und somit alles sehr suspekt blieb, vergaß ich die Sache erstmal wieder.

“Sie” war u.a. mit einer etwas älteren Lesbe befreundet, mit der “sie” ab und zu einige Tage in deren Wohnung verbrachte. Soweit ich mich erinnere, studierte diese “Freundin” Psychologie. Ich war gegen diesen Kontakt, weil ich ein ungutes Gefühl hatte, welches sich später als sehr begründet herausstellen sollte. Eines Tages, als “sie” wieder ein paar Tage bei dieser “Freundin” verbringen wollte, wurde ich seltsamerweise von dieser Freundin auch eingeladen und zu diesem Anlass sogar abgeholt. Es befand sich außer ihr und ihrer Freundin, die den Wagen fuhr, noch eine weitere weibliche Person im Auto. Nachdem ich mit ihr eine sehr angenehme Nacht verbracht hatte, gab es am nächsten Abend Meinungsverschiedenheiten. Soweit ich mich erinnere, ging es dabei um ein Buch über die Heirat, das “sie” sich von ihrer Freundin leihen wollte. Ihre Freundin beorderte “sie” in ein anderes Zimmer, in dem beide eine sehr lange Zeit verbrachten. Als sie das Zimmer wieder verließen, fiel mir auf, dass “sie” ihre Frisur auf die Schnelle ordnete und aussah, als wenn “sie” geweint hätte. “Sie” war mir gegenüber sehr distanziert, welches sich auch auf der Rückfahrt nicht änderte. In der Nähe ihres Wohnortes angekommen, wurde ich am Bahnhof “ausgesetzt”. Während ich von dort aus nach Hause fuhr, wurde sie angeblich von Ihrer Freundin in Begleitung der weiteren weiblichen Person nach Hause gefahren. Wohin das Trio tatsächlich gefahren ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist jedenfalls, dass Ihre “Freundin” ihre psychologischen Kenntnisse dazu benutzt hatte, “sie” negativ zu beeinflussen. Einige Tage später traf ich “sie” in unserem Stammcafe wieder. Nach dem “sie” kurz noch immer die “Beleidigte” spielte, versöhnten wir uns wieder. Die Versöhnung war wohl etwas zu intensiv, denn sie führte dazu, dass uns ein Rausschmiß angedroht wurde.

Leider habe ich auch in diesem Fall ihre Unehrlichkeit nicht wahrhaben wollen und deshalb auch nicht den Kontakt beendet. Ich habe jedenfalls nie erfahren, was genau sich an dem Abend in diesem Zimmer zwischen ihr und ihrer Freundin abgespielt hatte. Ich kann mir allerdings durch den Inhalt eines Briefes, den “sie” später in der Zeit, in der wir unfreiwillig getrennt waren, an eine weitere Freundin geschrieben hatte, denken, wie ihr Verhältnis zu der Lesbe tatsächlich gewesen sein könnte. Die weitere Freundin hatte mir “freundlicherweise” den Brief überlassen.

Irgendwann im Jahr 1967 übernachtete ich bei ihr. Ich kam tagsüber, als ihr Vater und ihre Geschwister nicht im Haus waren. Ihre Mutter war zu diesem Zeitpunkt verreist. Ich hatte mir einen “Blaumann” angezogen, um nicht die Aufmerksamkeit der Nachbarn auf mich zu ziehen. Als nachmittags ihr Vater nach Hause kam, versteckte ich mich in einem Kleiderschrank, der an die Dachschräge ihres Zimmers angepasst war. Dort musste ich einige Stunden verharren, bis “Sie” abends mit ihrem Vater zur Oper fuhr. Ich kann mich trotz der verdammt langen Zeit noch sehr gut daran erinnern, wie ich zwischen ihren Kleidern in diesem Schrank saß und bei offener Schranktür eine Zigarette rauchte, die “sie” mir gereicht hatte. Ich “sehe” sogar noch die Perspektive, die ich bei meinem Blick aus dem Schrank hatte. Ich blickte geradeaus auf die Zimmertür, zu deren Linken sich ihr Bett und zur Rechten ein Radio befand. Sie zog sich irgendwann passend zum Opernbesuch an und signalisierte mir, dass ich gleich den Schrank verlassen könnte. Während “sie” mit ihrem Vater in der Oper war, entdeckte ich, dass in ihrem Radio ein Plattenspieler eingebaut war und ich legte MY GENERATION von THE WHO auf. Nach langer Wartezeit kam “sie” zurück und ich musste erneut im Schrank verschwinden. Nachdem sicher war, dass ihr Vater ihr Zimmer nicht mehr betreten würde, konnte ich endlich wieder den Schrank verlassen und wir gingen gemeinsam ins Bett. Wir verbrachten eine sehr angenehme und emotionale Nacht, obwohl wir natürlich sehr leise sein mussten. Bleibt noch zu erwähnen, dass ich in diesen zwei Tagen ein sehr beeindruckendes Erlebnis mit ihr zusammen in der Badewanne hatte. Das Badezimmer ist mir auch noch gut in Erinnerung geblieben: Rechts von der Tür befand sich die Badewanne und gegenüber der Tür die Toilette. Ich denke, dass ein solches Erlebnis auch für “sie” das erste Mal gewesen ist. Einzelheiten des gemeinsamen Badezimmeraufenthaltes, die mir so gut in Erinnerung geblieben sind, als wäre es erst gestern gewesen, werde ich besser für mich behalten, obwohl es nicht 100%ig so war, wie mancher Leser jetzt denken mag. Gleiches hat auch für die gemeinsame Übernachtung Gültigkeit.

Soweit der angenehme Teil meines Besuches, nun folgt der unangenehme Teil.

Als ich am nächsten Tag wieder nach Hause kam, erzählte ich unfreiwillig meinem Vater davon, weil dieser unbedingt wissen wollte, wo ich die Nacht verbracht hatte. Daraufhin hatte er nichts besseres zu tun, als ihren Vater telefonisch zu kontaktieren und ihm alles zu erzählen. “Sie” bestritt im Beisein meines Vaters ihrem Vater gegenüber, dass ich über Nacht in ihrem Zimmer gewesen sei. Somit hatte “sie” beide Väter belogen und mich gleichzeitig der Lüge bezichtigt. Ich erklärte mich bereit, sofort zu kommen und die Sache klarzustellen. Also fuhr ich hin und wurde bereits von ihr, ihrem Vater und meinem Vater unweit des Hauses erwartet. Ich sagte ihrem Vater ins Gesicht, dass ich über Nacht in seinem Haus gewesen war. “Sie” kam zu mir und ich sagte zu ihrem Vater “Und ich werde Ihre Tochter doch heiraten.”. Dann sagte ich zu ihr “Komm mit mir.”, worauf ihr Vater überheblich grinsend verkündete “Was wollt ihr denn machen, Du wirst ganz schnell wieder hier sein”. Ich erkannte ihre Unsicherheit und entschloss mich, mit meinem Vater nach Hause zu fahren, während “sie” mit ihrem Vater in Richtung Haus ging. Später erfuhr ich, dass “sie” mehrere Wochen Hausarrest bekommen hatte.

Im Sommer 1967 fuhr ich einige Zeit ein Kreidler Mokick, mit dem ich einen Verkehrsunfall hatte, als ich mich nach einem Treffen mit ihr auf der Rückfahrt befand. Ich zog mir dabei zwei leichte Verletzungen an der Linken Gesichtshälfte zu, die aber unter dem Verband nicht als leicht zu erkennen waren. Als wir uns einige Tage später wieder trafen, schenkte “sie” meiner Erzählung des Unfalls und meinen Verletzungen kaum Beachtung und ich konnte keinerlei Gefühlsregung bzw. Anzeichen von Sorge bei Ihr feststellen. Auch diese Tatsache gab mir damals nicht weiter zu denken, - Liebe macht eben doch blind.

In den Sommerferien 1967 verbrachte „sie“ ca. vier Wochen in Österreich. „Sie“ schrieb mir in dieser Zeit, „Sie“ hätte dort mein Hemd getragen, dass ich ihr mitgegeben hatte, damit „sie“ an mich denkt. „Sie“ fand die Art seltsam, wie dort getanzt wurde. Ich verbrachte die Zeit ihrer Abwesenheit mit Arbeit in drei Schichten, während „sie“ sich in Österreich vergnügte. Vermisst hat „sie“ mich in dieser Zeit wohl kaum, - ich aber „sie“. Nach ihrer Rückkehr hat „sie“ seltsamerweise nichts über ihren Aufenthalt in Österreich erzählt, - „sie hatte wohl ihren Gründe.

Eine Zeitlang trafen wir uns in der Stadt. Als ich eines Tages zu einem Treffen kam, erzählte „sie“, dass „sie“ keine Zeit hätte, weil „sie“ zu einer Geburtstagsfeier müsse. Ich entschloss mich, auf „sie“ zu warten, weil „sie“ nicht lange bleiben wollte. Ich ging dann noch ein Stück mit ihr, blieb aber dann zurück, damit ich nicht mit ihr zusammen gesehen würde. Nach etwa 2 ½ Stunden kam „sie“ zurück und erzählte mir etwas auf von einem jungen Mann, der ebenfalls auf der Feier war und unbedingt mit ihr gehen wollte. Meine Stimmung war nicht die Beste, während ich mit ihr auf einer eingleisigen Bahnstrecke entlang eines “Baches” auf den Schienen in Richtung ihres Hauses ging. „Sie“ musste wieder früh zu Hause sein. Das war wieder mal ein Tag, an dem ich besser zu Hause geblieben wäre.

Dies waren nur einige Beispiele meiner negativen Erfahrungen im Bezug auf eine Person, die mir damals so wichtig erschien. Später, nachdem wir nicht mehr zusammen sein konnten, wurde “sie” selbst ein Opfer von Lügen. Lügen, die “ihr” über mich erzählt wurden, um das Endergebnis in Form einer dauerhaften Trennung zu erreichen, welches letztendlich auch zusätzlich durch die Erzeugung von Angst mit “geeigneten Mitteln” gelang. Hat “sie” etwa nie erkannt, dass es Lügen waren, oder hat vielleicht ihre Angst die Lügen für “sie” zur Wahrheit werden lassen??? Aber wie auch immer, alles, was ihr zum Zwecke unserer Trennung angetan wurde, war im Prinzip nur ausgleichende Gerechtigkeit für das, was “sie” mir durch ihre Unehrlichkeit angetan hat. Jahre nach unserer Trennung, als ich “sie” zufällig traf, wurde mir klar, dass selbst ihre “Freunde” “sie” bereits in der Zeit belogen hatten, als wir noch zusammen waren. Offensichtlich waren einige ihrer “Freunde”, die mit Sicherheit auch zukünftige Akademiker waren, ebenfalls sehr an unserer Trennung interessiert. Bei dieser Geschichte ging es um einen angeblich nicht erfolgten Hemdenwechsel nach einer Nacht, in der ich mein Hemd anbehalten hatte. Ich möchte diesen erfundenen Sachverhalt an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, aber es ist schon beachtlich, wie “sie” mit allen Mitteln versuchte, ihre Trennung von mir zu rechtfertigen, in dem “sie” mir den angeblich nicht stattgefundenen Hemdenwechsel vorwarf und diesen u.a. als Trennungsgrund benannte. Selbst wenn der Sachverhalt den Tatsachen entsprochen hätte, wäre dies sicherlich normalerweise kein Grund gewesen, sich deswegen von seiner ersten Liebe zu trennen, denn sowas wäre Bullshit.

Unsere Verlobung und die zwangsweise Trennung danach

Anfang 1968 war klar, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis ich zum Bund eingezogen würde. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Lügen “vergessen”, zumal sich unsere Beziehung seit Monaten vertieft und gefestigt hatte. Ich habe nicht vergessen, dass “sie” mich wenige Tage vor Weihnachten 1967 fragte, “Wollen wir in der Heiligen Nacht zusammen spazieren gehen?”, worauf ich antwortete, dass ich nachts nicht mit meinem Mokick fahren könne, weil das Licht defekt sei und ich somit nicht nachts zu einem Treffen kommen könne. Dies war auch die Zeit, als “sie” mir in unserem Stammcafe eine Tüte mit Leckereien zu Weihnachten schenkte. Der Grund dafür war, dass mich meine Eltern auf “Diät” gesetzt hatten, weil ich das Kostgeld nicht zahlen konnte. Etwa im März 1968 verlobten wir uns bei einem Sektfrühstück in einem Cafe gegenüber des Bahnhofs in ihrer Stadt. Um dieses wichtige Ereignis zu finanzieren, verkaufte ich einige Tage vorher mein Mokick für 300,- DM. Einen Teil des späten Nachmittags verbrachten wir im Wienerwald. Ich erinnere mich noch genau, dass wir am ersten Tisch rechts vom Eingang saßen, ich mit dem Rücken zum Fenster und “sie” rechts von mir an der Wand. Danach gingen wir Hand in Hand durch die Stadt, denn wir wollten, dass uns jeder zusammen sehen konnte. Nachdem wir an diesem Tag von morgens bis zum frühen Abend stolz und mutig unsere Zusammengehörigkeit in der Öffentlichkeit zeigten, wollte “sie” ihren Eltern abends sagen, dass wir uns das Eheversprechen gegeben hatten. Genau dies war wohl der Auslöser für alles, was nach diesem Tag folgte. Die letzte Stunde unseres viel zu kurzen gemeinsamen Lebens verbrachten wir auf einer Bank an einem Weg, der entlang eines “Baches” führte, nur wussten wir damals nicht, dass es unsere letzte gemeinsame Stunde sein würde. Kurz vor unserer Verabschiedung bestärkte ich “sie” in ihrem Vorhaben, ihren Eltern zu sagen, was wir an diesem Tag getan hatten und meinte damit natürlich unsere Verlobung. Dann ging “sie” nach Hause, erzählte offensichtlich ihren Eltern von unserer Verlobung und das “Schicksal” nahm seinen Lauf. Ich weiss allerdings nicht, ob “sie” auch erzählte, wie genau wir unsere letzte Stunde verbracht hatten, denn dies würde einiges erklären.

VERLOBUNG2

In einer der oberen Etagen dieses Hauses befand sich damals ein größeres Cafe, in dem wir unsere Verlobung feierten.

WIENERWALD1

In diesem Gebäude befand sich damals der Wienerwald. Wir ahnten nicht, dass es der letzte gemeinsame Tag in unserem Leben sein würde, weil gegenteilig unser gemeinsames Leben nun erst richtig beginnen sollte.

Am nächsten Tag wartete ich an unserem Treffpunkt etwas abseits der Hauptstraße auf einem Spielplatz vergeblich auf “sie”. Es war ein trüber und depressiver Morgen, an dem ich mehrere Stunden auf “sie” wartete. Ich spürte, dass etwas Schlimmes passiert war, aber ich wusste nicht was. Die Ungewissheit war fast unerträglich. Ab diesem Zeitpunkt nutzte ich jede Gelegenheit, um in die Stadt zu fahren, in der “sie” wohnte, um nach ihr zu suchen. Ich lief jedesmal mehrere Stunden kreuz und quer durch die Stadt, aber es war aussichtslos, “sie” zu finden.

Hoffnung

Nach einigen Wochen qualvoller Ungewissheit bekam ich Besuch von einer ihrer Freundinnen in Begleitung einer männlichen Person. Ich fragte hoffnungsvoll “Habt ihr (“sie”) mitgebracht?” Sie erzählten, dass sie Kontakt zu ihr hätten und “sie” in einem “Krankenhaus” eingesperrt sei und gezwungen würde, Medikamente zu nehmen. “Sie” liess mir ausrichten, dass “sie” zu unserem Verlöbnis stehe und auf mich warten würde, falls ich mittlerweile zum Bund müsse. Dies war aber nur eine erneute Lüge, wie sich später herausstellen sollte. Wo genau “sie” sei, wollte mir die Freundin nicht verraten. Ich war trotzdem wieder voller Hoffnung und suchte weiter nach ihr, weil ich nicht glauben konnte, dass man “sie” in einem Krankenhaus eingesperrt hatte, - aber es sollte alles ganz anders kommen, nur diesmal noch viel schlimmer.

Schmerzliches Wiedersehen

Wir wurden also “gewaltsam” getrennt und “sie” wurde offensichtlich über Monate weggesperrt. Meine Suche ging weiter, immer mit dem ersehnten Ziel eines glücklichen Wiedersehens. Aber dann kam ein erneuter Schock. Als “sie” wieder frei war, lief “sie” vor mir davon, als wir uns bei meiner Suche nach ihr, die zu diesem Zeitpunkt schon mehr als zwei Monate dauerte, zufällig in einem Kaufhaus trafen. Ich konnte nur kurz ihr Gesicht sehen und sah Angst in ihren Augen. In unserem Stammcafe, in das “sie“ geflüchtet war, konnte ich nur kurz mit ihr reden. “Sie” sagte mir, sie würde wieder dorthin zurück gebracht werden, wo “sie” in den Monaten vorher gewesen sei, wenn uns jemand zusammen sehen würde. Die Schlussfolgerung daraus war, dass man “sie” also gequält und mit weiteren Qualen gedroht hatte, falls “sie” nicht so lebt, wie man es von ihr verlangt. Weiter sagte Sie“ mir, “sie würde von ihren Eltern für einige Jahre in eine andere Stadt geschickt, um dort eine Ausbildung zu beginnen. Offensichtlich wollten ihre Eltern nun unsere Trennung endgültig besiegeln und unserer Liebe den Todesstoß versetzen. Ich antwortete ohne zu zögern, dass ich ebenfalls in diese Stadt kommen würde, um bei ihr sein zu können, aber „sie“ lehnte dies ab. Als ich ihr sagte, dass ich “sie” noch immer liebe, antwortete “sie”, Zitat: ”Wenn Du mich wirklich liebst, dann lass mich gehen.“. Ich war fassungslos und sagte etwas später zu ihr, dass ICH nun gehen würde. Nur wenige Minuten zuvor verband ich “sie” und diesen Ort mit Liebe, Glück, Lebensfreude und der geplanten gemeinsamen Zukunft und nun konnte ich “sie” und diesen Ort einfach nicht mehr ertragen, denn beides bedeutete nur noch Leid, Einsamkeit und Trauer. Ich konnte nicht ahnen, dass ich später auf “Umwegen” erfahren würde, dass “sie” bereits zu diesem Zeitpunkt der Meinung war, ich hätte ihr Leben von Grund auf zerstört. “Sie” hat mich also auch bei diesem zufälligen Zusammentreffen erneut belogen!

Cafe Weyer 2

Genau hier befand sich damals unser Stammcafe. Nach der Schliessung wurde der gesamte Eingangs- und Frontbereich komplett modernisiert. Foto von 2014

Verstört, hilflos und ohne mich noch einmal unmzudrehen, verlies ich das Cafe, in dem wir so viele glückliche Stunden verbracht hatten. Ich weiss nicht mehr wohin und in welche Richtung ich ging, aber ich weiss, dass ich nicht mehr zurückschaute. Ich hatte das Gefühl, als müsse ich sterben, denn die Situation war einfach unerträglich. Es tat sehr weh und ich konnte nichts daran ändern. Die Frau mit der ich mich verlobte und die ich um jeden Preis heiraten wollte, war plötzlich für immer unerreichbar für mich. “Sie” war nicht mehr die, die ich einmal kannte. Es schien mir, als hätte man ihre Persönlichkeit verändert und so wird es auch gewesen sein. Dazu passte auch die Aussage einer Freundin von ihr, die mir in der Zeit, in der “sie” weggesperrt war, sagte, “sie” wäre in ein Krankenhaus gebracht worden. Man hatte offensichtlich mit “geeigneten Mitteln” ihren Willen gebrochen und “sie” regelrecht fertiggemacht. Wegsperren, isolieren, einschüchtern, manipulieren, drohen und observieren, das waren die Methoden mit denen diese Leute eine Tochter “erschaffen” wollten, die ihren Vorstellungen entsprach. Eine Tochter, die ihrer würdig sein sollte, eben eine Tochter aus “gutem Hause”. Das Wohl ihrer Tochter konnte dabei auf der Strecke bleiben, denn nur der grenzenlose Egoismus diese Leute war für diese das Maß aller Dinge.

Nach diesem zufälligen und schlimmen Treffen trennten sich unsere Wege endgültig. Es war das Ende unserer ersten Liebe, die so wunderbar begonnen hatte und nach unser beider Vorstellung ein Leben lang halten sollte. Ihre gewissenlosen Eltern hatten alles mutwillig zerstört, - aus und vorbei mit Liebe und Geborgenheit, die wir uns gegenseitig gaben, sowie dem Traum von unserem gemeinsamen Leben.

Im Nachhinein wurde mir klar, dass ihre Eltern sicherlich bereits ihre Handlanger in der Stadt hatten, in die “sie” abgeschoben werden sollte, die “sie” observieren würden, um jeglichen Kontakt zu mir unterbinden zu können. Ihre Eltern haben “sie” dann tatsächlich komplett aus ihrem gewohnten Umfeld gerisssen. Ihr Bestreben war allerdings auch, mich zu bestrafen, weil ich ihre Tochter liebte. Um dies zu erreichen, entschlossen sie sich zu einem “Bauernopfer” und dies war ihre Tochter, die sie, wie schon eben erwähnt, in geeigneter Weise “behandeln” ließen. Ganz richtig ist die Bezeichnung “Bauernopfer” allerdings nicht, denn es war wohl so, dass ihre Eltern uns beide bestrafen wollten und dies ist ihnen auch 100%ig gelungen. “Sie” hat dies leider niemals durchschaut, wie die Vergangenheit beeindruckend bewiesen hat.

Ich habe “sie” dann lange Zeit nicht mehr gesehen. Irgendwann, ich weiss nicht mehr wieviele Wochen später es war, traf ich “sie” in Begleitung ihrer Schwester nach einer Veranstaltung in der Rheinhalle. Wir fuhren zusammen mit der Bahn. “Sie” saß rechts neben mir und ihre Schwester etwas weiter vorne. Wir schwiegen während der ganzen Fahrt, denn die Situation war ihr sichtlich unangenehm. Mir fiel auf, dass ihre Haare kürzer und glatter waren, als früher. Am Ziel angekommen, gingen wir in Richtung ihres Hauses. Ihre keifende Schwester, also ausgerechnet auch eine Tochter aus “gutem Hause”, beleidigte mich als Proleten und Psychopathen, während “sie” dazu schwieg. Kurz bevor wir das Haus erreichten, blieb ich zurück, damit mich ihre Eltern nicht sehen konnten.

Irgendwann - es kann die Zeit kurz vor ihrer Abreise in die andere Stadt gewesen sein, aber auch danach - schenkte ich ihr einige Schallplatten, die ich für “sie” von meinem wenigen Geld, das mir damals zur Verfügung stand, gekauft hatte. Eine Freundin von ihr fungierte als “Bote” und liess ihr die Platten zukommen. Diese Freundin erzählte mir später, dass “sie” mein Geschenk nur mit den Worten, “sie” hätte diese Platten schon, kommentierte, also kein Wort des Dankes und somit auch keinerlei Gefühlsregung. Dieses Verhalten sprach schon damals Bände. Wie abgestumpft bzw. gefühlskalt muss “sie” schon zu diesem Zeitpunkt gewesen sein????

Einige Jahre später, als ich “sie” erneut zufällig noch einmal traf, bestätigte “sie”, dass “sie” lange in einem Krankenhaus gewesen sei, äußerte sich aber nicht zu der Art des Krankenhauses. Man braucht allerdings wenig Phantasie, um sich vorzustellen, in welcher Art Krankenhaus Menschen manipuliert und gefügig gemacht werden können. Sie erzählte mir davon, dass ihr zugetragen wurde, dass ich nach einer Nacht, in der ich mein Hemd anbehalten hatte, dieses am nächsten Tag weiter getragen hätte. Diese unwahre Geschichte stammte wohl von zwei ihrer “Freunde”, die mich eines Tages zu Hause abholten, als ich Tage vorher mein Mokick in ihrer Stadt stehenlassen musste, weil mein Tank leer war. Ihre Freunde, die offensichtlich auch gegen unsere Verbindung waren, brachten mich dann zu meinem Mokick und versorgten mich mit Benzin. Diese Leute hatten die Gelegenheit genutzt und die Geschichte mit dem Hemd erfunden, um “sie” mir gegenüber negativ zu beeinflussen.

Als mir eine ihrer Freundinnen den schon erwähnten Brief gab, welches offensichtlich kein Zufall war, las ich, dass “sie“ ihrer Freundin schrieb, Zitat:

“Ich war so voller Kraft. Peter hat diese Kraft mit sich genommen und ich fühle, dass mein Leben für einen großen Schmerz bestimmt ist.” 

Weiter schrieb “sie”, Zitat: “Ist es nicht Trug zum Schein weiterzuleben, weil die Seele derart verwundet ist?”, “..... ob er sich eigentlich bewußt ist, daß er mein Leben von Grund auf zerstört hat.”

Weiter las ich sinngemäß noch folgendes: “Ich weiss nicht, ob er irgendwann dafür bestraft wird, aber ich will es nicht.”

Diese Äusserungen bedeuten, dass “sie” bereits schon zu diesem Zeitpunkt über keinerlei Realitätssinn mehr verfügte und “sie” deshalb damit begonnen hatte, selbst dafür zu sorgen, dass der Plan ihrer Eltern, uns endgültig zu trennen, 100%ig aufgehen konnte. “Sie” hat also ihre Eltern in deren Unrecht noch unterstützt und sich somit sogar zum “Handlanger” ihrer Eltern gemacht, - unglaublich aber offensichtlich wahr. Alle vorgenannten Vorwürfe gegenüber meiner Person waren das Ergebnis der “Behandlung”, die “sie” über sich ergehen lassen musste. Alles existierte nur in ihrer Phantasie, aber “sie” betrachtete es als Realität. “Sie” konnte die Vorwürfe nicht belegen, weder in dem Brief an ihre Freundin, noch später mir gegenüber. Ich hatte nie eine Chance, ihr klar zu machen, dass ihre Phantasien offensichtlich das Ergebnis einer Gehirnwäsche waren, die “sie” offensichtlich ihr ganzes Leben daran hindern würde, die Wahrheit zu erkennen. So etwas ist böse, sehr böse sogar, denn die Gehirnwäsche hat einen vollkommen anderen Menschen aus ihr gemacht. Sollte “sie” trotzdem irgendwann Momente der Erkenntnis haben, dann werden diese Erkenntnisse zu spät kommen, - viel zu spät.

Fakt ist, dass “Sie” mir damals durch die geplante Weitergabe der Briefe an mich Schuldgefühle “eingeredet” und mich somit manipuliert hat. Dies hat leider auch lange Zeit funktioniert, aber diese Zeit ist vorbei. Ab einem gewissen Zeitpunkt wollte ich nicht mehr eine Schuld auf mich nehmen, die ich in Wirklichkeit nicht hatte. Die Wahrheit ist, dass ihre “Kraft” von denen genommen wurde, die “sie” weggesperrt und manipuliert haben lassen und somit, auf welche Art und Weise auch immer, evtl. ihr Leben zerstört haben. Auch konnte ich ihre “Kraft” nicht mit mir nehmen, weil ich “sie” nicht verlassen habe, sondern “sie” mich. Obwohl “sie” Gelegenheit genug hatte, mir mitzuteilen, wie ich “ihre Seele verwundet” haben soll, hat “sie” es nie getan. Ich denke, dass “sie” es selbst nicht weiss, einfach deshalb, weil die Schuld für die “Verwundung ihrer Seele” nicht bei mir gelegen hat. Was mag man ihr eingeredet haben? Vielleicht, dass es mir nichts ausmacht, wenn “sie” weg ist, oder dass ich mich in der Zeit mit anderen Frauen vergnüge, oder welche Lügen auch immer. “Sie” hätte sich damals also mit Schuldzuweisungen an ihre Eltern wenden sollen, die drastische Mittel anwendeten, weil in ihren Augen unsere Verbindung “nicht standesgemäß” war. Ihre Eltern waren es schliesslich, die das Glück und die Zukunft von zwei jungen Menschen zerstört hatten. Aber so generell kann ich dies doch nicht behaupten, denn ihre Eltern haben schliesslich “nur” die Vorarbeit erledigt, für den Rest hat “sie” dann ganz allein gesorgt. Ich habe zumindest genauso gelitten wie “sie”, wenn nicht sogar mehr. Wenn es nicht so wäre, dann würde ich nicht 45 Jahre nach den schlimmen Ereignissen diese Seite erstellen. Wenn “sie” allerdings der Meinung sein sollte, dass meine Liebe zu ihr gleichzeitig meine Schuld bedeutet, dann hat “sie” sicherlich recht. Aber “Sie” selbst hat doch damals auch erfahren, was die erste Liebe bedeutet, - falls es wirklich die erste Liebe für “sie” war, wie “sie” damals behauptete.

Wenn ich mich recht erinnere, schrieb “sie” in dem eben erwähnten Brief u.a., dass “Sie” daran gewachsen bzw. gereift sei. Ihre dramatischen und überzogenen Äusserungen lassen jedenfalls den Schluss zu, dass “sie”, bedingt durch die “Behandlung”, negativ mit positiv vertauscht hatte, welches einen klaren Selbstbetrug darstellte. Demnach war “sie” dann auch der Überzeugung, dass ihre Eltern “sie” mit ihren drastischen Maßnahmen nur vor mir beschützen und “sie” von mir, dem “Proleten”, befreien wollten. Die Bösen waren demnach plötzlich die Guten und umgekehrt. Schon praktisch, man schafft sich einfach eine neue Wahrheit in Form einer Scheinwelt und schon ist wieder alles in Ordnung. Dieses Verhalten ist zwar psychologisch erklärbar, aber menschlich ein Desaster und zwar für beide “Parteien”. Ob ihr in den vielen Jahrzehnten jemals ihr Selbstbetrug bewusst wurde, wage ich auf Grund meiner hier geschilderten Erfahrungen stark zu bezweifeln. Deshalb nehme ich an, dass “sie” noch heute in ihrer verkehrten Welt lebt und keine Vorstellung davon hat, wie ihr Leben hätte verlaufen können, wenn es die gewaltsame Trennung und deren Folgen nicht gegeben hätte. Allerdings lässt ihre weiter unten aufgeführte Äusserung, in der “sie” mich bei einem Telefonat 1987 sinngemäss fragte bzw. besser gesagt feststellte, ob mir überhaupt klar wäre, dass “sie” überhaupt nicht mit mir sprechen müsse, zumindest eine Verbitterung darüber erkennen, dass ihr Plan ihrer selbstgestrickten Welt nicht richtig funktioniert hat. Ich weiss nicht, wie “sie” in den mittlerweile 45 Jahren gelebt hat, aber ich weiss, dass dieses Leben nicht das Leben war, das “sie” sich damals so sehr gewünscht hatte. “Sie” ist bis heute nicht in der Lage, das zu Ende zu bringen, was “sie” damals begonnen hatte. ”Sie” war nie in der Lage, von Angesicht zu Angesicht Klartext über die Vergangenheit zu reden, so dass ich sagen könnte, so war es und nun ist alles “Schnee von gestern”. Aber “sie” hat es in 45 Jahren nicht geschafft, es richtig zu Ende zu bringen und deshalb wird “sie” es auch vermutlich niemals richtig zu Ende bringen können. Ausserdem würde ich nach so vielen Jahren nicht glauben können, dass “sie” mir die Wahrheit sagt, denn wer mehr als einmal gelogen hat, der lügt vermutlich immer.

Ich habe jedenfalls etwa zwei Jahrzehnte nach unserer Trennung versucht, die mir nicht genau bekannten Vorgänge, insbesondere in diesem “Krankenhaus”, in Erfahrung zu bringen, aber “sie” hat diesbezüglich komplett abgeblockt. Ehrlichkeit, die ich von Anfang an voraussetzte und die “sie” laut ihren Äußerungen angeblich bereits schon am 18.12.1966 auch an mir sehr schätzte, schien offensichtlich in Wahrheit nicht ihre Stärke zu sein. Ich habe immer und immer wieder darüber nachgedacht, was genau mit ihr geschehen sein könnte, aber ich hatte niemals eine Chance, es genau zu erfahren.

Es gibt deshalb bezüglich des damaligen Zeitraums vom 18.12.1966 bis zu ersten Vierteljahr 1968, - ich weiss es nicht mehr so genau wann, es könnte März gewesen sein -, nicht mehr viel, was mir angenehm in Erinnerung geblieben ist. Diese Zeit war verlorene Zeit meines Lebens. In Bezug auf verlorene Zeit scheint dies jedenfalls auf Gegenseitigkeit zu beruhen, es sei denn, “sie” hat ihrer Unehrlichkeit etwas positives abgewinnen können.

Ich hatte damals gelernt, dass das Leben aus Lügen besteht und dass der Wert eines Menschen daran gemessen wird, ob er studiert hat oder nicht. Ich hatte gelernt, dass Menschen mit Geld und Beziehungen Dinge tun konnten, die ein “normal Sterblicher” nicht tun konnte und auch nie tun würde, - ich hatte die ganze Gewissenlosigkeit der “feinen Herrschaften” zu spüren bekommen. Aber “sie” scheint ganz auf ihre Eltern zu kommen, denn als wir uns Jahre nach ihrer “Zwangsunterbringung” zufällig trafen, erklärte “sie” mir auf meine Frage, was damals geschehen sei, ihr wäre in der Zeit in dem “Krankenhaus” klar gemacht worden, dass unsere Verbindung nicht günstig sei (!) Mit der fast schon lächerlichen Umschreibung „..............dass unsere Verbindung nicht günstig sei” versuchte „sie“, die tatsächlichen Umstände zu vertuschen, die zu unserer Trennung führten. Dies war wohl eine “nette Umschreibung” dessen, was in diesem “Krankenhaus “ praktiziert wurde und das auch noch offensichtlich sehr erfolgreich. Heute weiss ich, dass ich ihr bei diesem Treffen besser gesagt hätte, dass der Aufenthalt in diesem “Krankenhaus” aus ihr offensichtlich einen am Stockholm Syndrom leidenden rationalen Gefühlskrüppel gemacht hat. Nach diesem Treffen vergingen bis zum nächsten Kontakt viele Jahre.

1987 fragte ich mich, was wohl aus ihr geworden sei und wo “sie” wohl wohnt. Nachdem ich aus den Briefen, die mir damals eine ihrer Freundinnen gegeben hatte, wusste, dass “sie” eine Vorliebe für die Düsseldorfer Altstadt entwickelt hatte, schloss ich daraus, dass “sie” in Düsseldorf wohnen könnte. Also suchte ich im Telefonbuch nach ihrem Nachnamen, denn mir war klar, dass “sie” nie ihren Vornamen mit eintragen lassen würde. Ich wurde auch fündig und rief “sie” an, denn es war sehr unwahrscheinlich, dass “sie” es nicht sein könnte. Meine Enttäuschung war sehr groß, denn es erklärte mir eine Frauenstimme, dass sie nicht diejenige wäre, die ich suchte. Etwas später wurde mir klar, dass “sie” es doch war und sich, wie könnte es auch anders sein, selbst verleugnete.

Nachdem ich etwas später durch einen Bekannten, der ihren Aufenthaltsort in Erfahrung bringen konnte, die Bestätigung bekam, dass meine Vermutung richtig war, rief ich Sie erneut an. Als ich “sie” vor vollendete Tatsachen stellte und ich ihr sagte, was ich herausgefunden hatte, leugnete “sie” natürlich nicht mehr. Dafür änderte “sie” ihre Taktik, denn obwohl mittlerweile ca. 20 Jahre vergangen waren, behauptete “sie”, ich würde “sie” beobachten und verfolgen. Nachträglich betrachtet macht diese unsinnige Behauptung aus ihrer Sicht sogar einen “Sinn”, denn “sie” wird noch immer bei der Rufnummernsuche nur mit Nachnamen und Straße, also weder Vorname noch Hausnummer, angezeigt. Dies war schon 1987 so und ist es heute noch immer. Dazu kommt, dass bei Google Street View unter Eingabe ihrer kompletten Adresse ausgerechnet ein unkenntlich gemachtes Haus angezeigt wird, - welch ein Zufall !? Diesbezüglich stellt sich mir die berechtigte Frage, warum “sie” sich seit Jahrzehnten versteckt, denn Leute, die sich verstecken, haben bekanntlich immer etwas zu verbergen. Eine Erklärung wäre, dass “sie” sich langfristig noch immer so verhält, wie “sie” sich damals verhielt, als ich “sie” traf, nach dem “sie” wieder in Freiheit war. Das Gefühl von Verfolgung und möglicher Bestrafung wird “sie” vermutlich ihr ganzes Leben lang begleiten. “Sie” ist damals derart manipuliert worden, dass “sie” für immer dem “Irrtum” unterliegen wird, ich sei für alles verantwortlich, was ihr von “einigen Leuten” angetan wurde. Dass ich selbst auch Opfer war, scheint “sie” nicht zu begreifen. Deshalb ist “sie” im Prinzip noch immer eingesperrt, nur auch eine andere Art und Weise als damals.

Bei unserem Telefonat erklärte “sie” mir “vorwurfsvoll”, ob mir überhaupt klar wäre, dass “sie” überhaupt nicht mit mir sprechen müsse. Diese Herabwürdigung war mir damals als solche nicht bewusst und deshalb wurde mir erst viel später klar, dass “sie” mit dieser Äusserung vermutlich sagen wollte “Du bist zwar für mich ein Prolet, aber ich werde mich mal herablassen und trotzdem mit Dir reden”. Als ich ihr sagte, “sie” könne mich doch auch mal anrufen, antwortete “sie”, dass ich nicht so viel Hoffnung darin legen solle. Ich bat „sie“ um ein Treffen zwecks einer Aussprache, aber „sie“ lehnte dies ab. Wenn es keine Gehirnwäsche gegeben haben sollte, kann ich bis heute nicht verstehen, wieso „sie“ ihrer ersten Liebe den verständlichen Wunsch nach einer Aussprache verweigerte. „Sie“ selbst hätte doch auch das Bedürfnis haben müssen, sich mit mir über die Erlebnisse dieser schlimmen Zeit austauschen zu können. Sie konnte schließlich nun tun und lassen was „sie“ wollte und niemand hätte ihr mehr etwas vorschreiben bzw. „sie“ bestrafen können, wie vor langer Zeit. Aber sie wollte mich nicht sehen und daraus schloss ich, dass „sie“ mich entweder haßt, oder ganz einfach nur zu feige war, mir nach vielen Jahren wieder in die Augen zu schauen. Als „Rechtfertigung“ ihres Entschlusses sagte „sie“ sinngemäß, es sei unvernünftig, mich zu treffen (!). Weiter meinte “sie”, wir sollten keine alten Wunden aufreißen, was für “sie” ebenfalls unvernünftig wäre. Ich weiss zwar bis heute nicht, wie es zum Zeitpunkt des Telefonates mit ihren Wunden aussah, aber meine waren sicherlich nicht verheilt und konnten somit auch nicht aufgerissen werden. Gegenteilig sollte ein Wiedersehen dazu beitragen, die offenen Wunden endgültig zu schliessen, zumindest jedoch den Versuch dazu zu unternehmen. Als ich meine Bemühungen um ein Wiedersehen verstärkte, meinte “sie”, ich solle doch aufhören, “sie” überreden zu wollen. „Sie“ assoziierte offensichtlich „Unvernunft“ mit “negativ”, “Schwäche” und nach ihren schlimmen Erfahrungen offensichtlich sogar mit “Erniedrigung” und “Bestrafung”. Wie konnte sich auch nur eine Tochter aus gutem Hause erdreisten, sich mit einem einfachen Arbeiter, der nur eine Volksschule besucht hatte, abzugeben und diesen sogar noch zu lieben. Genau dies war Unvernunft in den Augen ihrer Eltern und nach der “Behandlung” in einem “Krankenhaus” auch für „sie“, die später natürlich auch studierte. Was hätte “sie“ schon für eine Zukunft mit diesem jungen Mann gehabt und was hätten sich die Leute darüber die Mäuler zerrissen. Ihre Eltern hätten sich für ihre Tochter schämen müssen, sich vor den Leuten blamiert und ihren guten Ruf verloren, - dies waren offensichtlich die Gedanken dieser Leute. Also musste man Nägel mit Köpfen machen, was dann auch geschah, als wir für unsere Liebe bestraft wurden. Die „Gehirnwäsche“, die man ihr verpasste, hatte ihre Wirkung nicht verfehlt, aber glücklicher ist „sie“ dadurch vermutlich nicht geworden. Also war ich nicht weiter als 20 Jahre zuvor.

Im Nachhinein frage ich mich, welche Motivation “sie” für die Äusserungen zu Anfang des Telefonates hatte. Vielleicht wollte “sie” ihre “Machtposition” demonstrieren, sich auf diese Art an mir rächen, ihre Gefühlskälte demonstrieren oder mich ganz einfach nur demütigen. Allein ihre Äusserung, “ob mir überhaupt klar wäre, dass “sie” überhaupt nicht mit mir sprechen müsse “, würde jedem Psychologen / Psychiater unter Berücksichtigung der gesamten Vorgeschichte höchst interessante Ausführungen entlocken. Aber vielleicht war es ihrerseits auch nur Unsicherheit, weil “sie” nicht wusste, wie “sie” mit der Situation umgehen sollte, - ich weiss es nicht und werde es nie erfahren.

“Sie” hat mich übrigens tatsächlich entsprechend ihrer “netten” Vorankündigung nicht angerufen, denn “Sie” war eiskalt geworden, genauso eiskalt wie ihre Eltern. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hätte “sie” mich auch nicht mehr anrufen können, selbst wenn “sie” es gewollt hätte, denn mittlerweile hatte sich meine Telefonnummer geändert. Ich sah zu diesem Zeitpunkt auf Grund ihres Verhaltens aber keine Veranlassung mehr, ihr meine neue Nummer mitzuteilen.

Unser Platz

Diesen Ort, der fast zeitgleich zu unserer Trennung teilweise einer Autobahnausfahrt weichen musste, habe ich mittlerweile meist genau so unangenehm in Erinnerung, wie viele andere Orte, die mir damals so wichtig erschienen. Deshalb habe ich diesen Platz in Bullshit place umbenannt. Die schlecht geratene Zeichnung auf meinem Tablet PC vermittelt zumindest einen Eindruck des ursprünglichen Aussehens. Ausserdem konnte ich noch nie gut zeichnen und deshalb stammt die Sonne aus dem Internet :-).

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So sah dieser Ort 2013 aus. Wo damals nur Gras und kleinere Stäucher waren, sind nun hohe Bäume.

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2014

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Es waren vor dort aus nur wenige Gehminuten zu dem Haus, in dem “sie” wohnte. Wir trafen uns an “unserem Platz”, wie wir ihn damals nannten, zwischen Frühjahr und Herbst 1967 so oft, wie es unter gegebenen Umständen nur möglich war. Ich hatte bis dorthin eine Strecke von über 18 Kilometer zu laufen, für die ich etwa 3 Stunden benötigte. Am Anfang saßen wir meist auf den gestapelten Steinen, bis dies eines Tages bei Spaziergängern, die dort vorbei kamen, zu einem Ärgernis wurde :-) Dann entdeckte ich, dass es einen Trampelpfad gab (im Bild rechts von den Steinen), der auf eine Wiese führte, die von allen Seiten blickdicht von Gebüsch umgeben war. Ab diesem Zeitpunkt hielten wir uns nur noch dort auf. An einem Tag war “sie” schon etwas früher dort und kam mir wenige hundert Meter vor diesem Platz entgegen. “Sie” erklärte mir, dass “sie” keine Zeit habe und nannte einen Grund, den ich vergessen habe. Jedenfalls war ich 18 Kilometer umsonst gelaufen und konnte mich wieder auf den Rückweg machen, - wieder 18 Kilometer. Eines Tages erhielt ich ein Telegramm von ihr, in dem “sie” schrieb, ich solle nachmittags an “unserem Platz” sein, - und ich war da. Ich war ein Idiot, denn ich habe diese und ähnliche Spielchen über mich ergehen lassen und keine Konsequenzen daraus gezogen. Nun weiss ich, dass ich diese Strecken für jemanden zurückgelegt habe, der es vermutlich nicht wert gewesen ist.

Trotz dieser Erkenntnis habe ich folgendes festgestellt: Es hat sich seit einigen Jahren so ergeben, dass ich in unregelmäßigen zeitlichen Abständen an diesem Ort vorbeikomme. Auch wenn ich diesen Platz umbenannt habe, überwiegen für den Augenblick des Vorbeifahrens die Erinnerungen an glückliche Zeiten, die ich mit ihr dort verbracht habe. Aber mit diesem Problem kann ich gut leben, denn nur kurze Zeit, nachdem ich dort vorbei gefahren bin, fällt mir wieder das ein, was “sie” zu mir sagte, als ich “sie” zufällig zum ersten Mal nach unserer Trennung wieder traf, Zitat “Unser Platz ist tot.”. Ich weiss allerdings bis heute nicht, weshalb “sie” dies sagte. Deshalb kann ich nur spekulieren, dass “sie” entweder von den Bauarbeiten wusste, oder dass diese Aussage symbolische Bedeutung für “sie” hatte. “Sie” hätte es mir sagen können, aber das hat “sie” nicht getan. Sicher ist nur die Tatsache, dass unsere Vergangenheit irgendwann tot sein wird, nämlich dann, wenn keiner von uns mehr da sein wird, um sich daran erinnern zu können. Der Zeitpunkt ist auf Grund unseres Alters nur eine Frage der Zeit, aber bekanntlich leben Frauen statistisch gesehen länger als Männer.

Nach vielen vergeblichen schriftlichen Kontaktversuchen in den Jahren 1987 bis 1989 hatte ich eigentlich keine besondere Motivation mehr, erneut Kontakt zu ihr aufzunehmen, denn es erfolgte nie eine Reaktion von ihr. Meinen letzten Brief liess “sie” sogar zurückgehen. - mehr BULLSHIT geht wohl kaum! Dies war besonders ärgerlich, denn ihr war bekannt, dass etwaige Schreiben im Briefkasten meines Vaters landen könnten, der damals im gleichen Haus zwei Stockwerke tiefer wohnte. Genau dort ist dann auch die Rücksendung gelandet. Ich habe nur davon erfahren, weil ich zufällig anwesend war, als sie mein Vater aus dem Briefkasten holte. Wenn ich nicht dabei gewesen wäre, hätte ich vermutlich niemals davon erfahren, denn er hätte den Brief genauso verschwinden lassen, wie ihren ersten, den “sie mir 1966 schrieb.

Ab diesem Zeitpunkt konnte ich den deprimierenden einseitigen Kontakt nicht mehr länger aufrechterhalten und habe ihr seitdem nie wieder geschrieben. Meine Meinung war, soll “sie” doch bis an ihr Lebensende denken was “sie” will, obwohl es besser wäre, die Vergangenheit so zu bewerten, wie sie wirklich war. Aber das wird “sie” nicht tun, denn entweder will “sie” es nicht, oder “sie” kann es nicht. Beides finde ich traurig, - oder doch nur BULLSHIT???? Heute weiss ich, dass meine Briefe auch BULLSHIT waren, nicht inhaltlich, sondern allein durch die Tatsache, dass ich sie überhaupt geschrieben habe.

Trotzdem dachte ich ab und zu über ein Wiedersehen nach. Ich fragte mich, wie wir ein Wiedersehen nach so langer Zeit empfinden würden, insbesondere deshalb, weil wir uns äußerlich auf Grund des fortgeschrittenen Alters sehr verändert haben. Könnten wir ganz unbefangen gegenüber sitzen? Würden wir an unserem Gegenüber etwas finden, das uns noch von damals vertraut ist, wie etwas an der Stimme, Gesten, die Art zu reden oder evtl. einen Gesichtsausdruck, wie z.B. ein Lächeln oder Lachen, oder die Augen, die sich im Prinzip nicht sehr ändern?

Es wäre schon sehr reizvoll, diese Erfahrung zu machen, aber dies werde ich wohl nicht mehr erleben. “Sie”, die schon damals ihr Leben als ihren durch mich verschuldeten “Leidensweg” deklariert hatte (siehe Zitat aus einem ihrer Briefe an eine Freundin weiter oben), wird wohl kaum in der Lage sein, solche an sich schönen Gedanken zu haben. Deshalb, und natürlich auch auf Grund ihres Klassendenkens, wird “sie” mich noch immer hassen und mir die Schuld an allem geben, was damals vorgefallen ist, es sei denn, “sie” hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte grundlegend geändert, was ich aber für ausgeschlossen halte. Ausserdem wäre ein unvoreingenommenes Treffen nach dem, wie “sie” sich ab einem bestimmten Zeitpunkt mir gegenüber verhalten hat, sowieso in Frage gestellt und somit fast unmöglich. Schade eigentlich, denn dann werde ich mit Sicherheit für immer den Moment verpassen, in dem ich vielleicht feststellen könnte, dass doch nicht alles BULLSHIT gewesen ist. Aber diesen Moment konnte und kann es nicht mehr geben, denn vielleicht hat auch der Schock der erzwungenen Änderung ihres Lebens nachhaltig ihr Verhalten und somit auch ihre Einstellung zu mir grundlegend verändert. “Sie” hat ab einem gewissen Zeitpunkt der “Behandlung” in diesem “Krankenhaus” damit begonnen, alles Negative, das “sie” über sich ergehen lassen musste, auf mich zu projizieren, in dem “sie” mir die Schuld daran gab. Dies war einfach für “sie”, denn man hatte offensichtlich im Rahmen einer Zwangs-Psychotherapie ein Feindbild für “sie” geschaffen und dieses Feindbild war natürlich ich. Ich war somit allein durch meine Existenz der Schuldige, denn allein durch meine Existenz war “sie” in diese Lage gekommen. Alle waren die Guten, sogar ihre Peiniger, nur ich war der Schlechte, - Punkt und aus. Damit wäre ihr Verhalten jedenfalls psychologisch erklärbar, wenn auch ihre Logik und Menschlichkeit etwas zu wünschen übrig lässt. Aus diesem Grund waren auch alle meine Bemühungen, etwas zu ändern, zum Scheitern verurteilt. Selbst meine sehr ernst gemeinten Versuche zwischen 1987 und 1989, eine schon längst überfällige Aussprache zwecks einer endgültigen Vergangenheitsbewältigung zu erreichen, schlugen fehl.

Wir sind aktuell seit 45 Jahren getrennte Wege gegangen. Trotzdem gibt es dabei einen entscheidenden Unterschied: “Sie” ist, im Gegensatz zu mir, ab einem bestimmten Zeitpunkt freiwillig eigene Wege gegangen. Aus diesem Grund war ich gezwungen, ebenfalls meinen eigenen Weg zu gehen, also etwas, was ich aber seit dem 18.12.1966 auf keinen Fall wollte.

Wenn diese Seite fertiggestellt ist, dann werde ich erstmal wieder Distanz zu all diesen Gedanken haben, jedenfalls so lange, bis ich wieder an einem bestimmten Ort vorbeifahre. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, aber dies entspricht nicht der Realität und genau dies wird “sie” vielleicht auch festgestelllt haben. Aber “sie” wird sich niemals eingestehen, dass ihr Leben, so wie es sich nach meinen Erkenntnissen und Erfahrungen darstellt, aus Lügen, Verdrängen und Vertuschen besteht. Deshalb wäre für “sie” niemals dauerhaft Platz in meinem Leben gewesen, auch wenn ich das damals nie für möglich gehalten hätte.

Wie ich weggesperrt wurde

In der Zeit, als “sie” sich in der anderen Stadt zwecks einer Ausbildung befand, wurde ich selbst weggesperrt, aber nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Hintergrund war, dass ich wegen “häufigen Schwarzfahrens” einen Gerichtstermin hatte. Bereits Wochen vor dem Termin hielt ich mich nicht mehr Zuhause auf und wurde in dieser Zeit “aufgegriffen”. Ich wurde in eine sogenannte “Jugendschutzstelle” gebracht und musste in der Woche bis zum Gerichtstermin nur mit einer Unterhose bekleidet in einer Zelle im Keller verbringen. Dort gab keinen Stuhl, keinen Tisch und kein Bett. Als Tisch fungierte ein kleiner Mauervorsprung in einer Ecke. Das “Bett” bestand ebenfalls aus gemauerten Steinen, die eine Art Podest in einer anderen Ecke darstellte, auf dem sich eine Matratze mit einer Decke befand. Es gab kein Fenster, sondern nur eine Reihe Glasbausteine unterhalb der Decke des Raumes. Jeder Leser sollte sich einmal vorstellen, wie man sich in einer solchen Situation fühlt.

Am Tag des Gerichtstermins wurde ich zum Gericht gefahren und dort wie ein Schwerverbrecher in Handschellen auf dem Rücken in den Sitzungssaal gebracht. Der Richter machte im wahrsten Sinn des Wortes kurzen Prozess und ich wurde laut seines Beschusses sofort vom Gericht aus in eine geschlossene Abteilung eines Erziehungsheims gebracht, in dem ich bis zu meinem 21 Lebensjahr bleiben sollte. Durch glückliche Umstände war ich jedoch “nur” für etwa 3 Monate dort. Ich schrieb ihr in dieser Zeit einen Brief, in dem ich ihr meine Situation schilderte. “Sie” “würdigte” dies lediglich in der Form, dass “sie” in einem Brief an eine ihrer Freundinnen schrieb, “Er ist jetzt in einem Erziehungsheim in ............”. Mir hat “sie” jedenfalls nicht geschrieben.

Der Hohn an der ganzen Sache war, dass ich nur in die Situationen des “Schwarzfahrens” gekommen war, weil ich unbedingt bei ihr sein wollte, aber entweder mein Mokick defekt war, oder ich mir nicht immer den langen Fußweg zumuten konnte!

Man muss sich das mal vorstellen: Ich war immer ehrlich zu ihr, habe für “sie” alles gegeben und riskiert, aber ”sie” hat mich später behandelt wie einen Aussätzigen, - krasser geht es wohl nicht.

Ich habe im Jahr 1967 dreimal die Arbeitsstelle gekündigt, weil ich sonst keine Zeit gehabt hätte, mit ihr zusammen sein zu können. Ja ja, ich weiß, das war nicht rational, aber ich wollte auch nicht rational sein, ich wollte nur LEBEN und “sie” bedeutete LEBEN für mich! Hätten ihre Eltern ihr nicht den Umgang mit mir verboten, dann wäre die Kündigung meiner Arbeitsstellen nicht erforderlich gewesen, denn dann hätten wir ganz offiziell zu Zeiten ausserhalb meiner Arbeitszeit zusammen sein können und alles wäre für uns beide bestens gewesen. Ausserdem hätte “sie” nicht zwecks unserer Verlobung der Schule fernbleiben müssen. Daraus ergibt sich, dass alles, was ihr und mir zum Nachteil ausgelegt wurde, im Prinzip von denen verursacht wurde, die aus egoistischen Gründen unmenschlich, also rational handelten, - ihre Eltern.

Späte Erkenntnisse

Kurz vor Fertigstellung dieser Seite wurde mir plötzlich das klar, was ich seit damals “übersehen” hatte bzw. nicht wahrhaben wollte und welches ebenfalls zu unserer Trennung beigetragen haben könnte.

1. Ihr Kontakt zu der älteren Lesbe, die “sie” bei unserer Meinungsverschiedenheit in ein anders Zimmer beordert hatte.

2. Eines Tages fragte ich “sie”, ob “sie” vielleicht auch eine Lesbe wäre. Ihre Reaktion darauf war, dass “sie” zu mir sagte, Zitat: “Leicht nervös, wa Jüngelchen” worauf ich ihr eine Ohrfeige verpasste.

3. Durch Briefe, die “sie” einer Freundin geschrieben hatte und die mir von dieser Freundin “freundlicherweise” überlassen wurden. Es war wohl doch keine Freundlichkeit, sondern geplant, nur habe ich es nicht erkannt.

4. In einem dieser Briefe schrieb “sie” über einen jungen Mann, dem “sie” erklärt hatte, “sie” könnte weder ihn lieben, noch irgend einen anderen. Im gleichen Brief erklärte “sie” ihrer Freundin, wen “sie” liebt. Der Vorname, den “sie” nannte, gehörte allerdings KEINEM MANN. Erst jetzt wurde mir klar, dass es offensichtlich der Vorname ihrer lesbischen Freundin gewesen sein könnte, die “sie” damals öfter in Köln besuchte. Um dies zu überprüfen, müsste ich die gescannten Briefe nach der entsprechenden Stelle durchsuchen, welches den Aufbau meines alten Computers erforderlich machen würde und dazu habe ich keine Lust. Ausserdem bin ich mir zu 99,9% sicher, dass ich mich bezüglich des Namens nicht irre. Es könnte aber auch eine weitere weibliche Person gewesen sein, die zufällig den gleichen Vornamen hatte, aber ich glaube nicht an Zufälle.

Nach der späten Erkenntnis, weshalb “sie” wahrscheinlich tatsächlich nichts mehr von mir wissen wollte, ist nun endgültig Schluss mit meiner Trauer über den “tragischen” Verlust der ersten Liebe, denn mir ist jetzt bekannt, dass ich eigentlich nie Grund zur Trauer hatte. Nur schade, dass “sie” zu feige war, mir den wirklichen Grund zu nennen. Hätte “sie” ihn genannt, dann hätte ich “sie”, - ihr gesamtes Verhalten und ihre Lügen mal ausser Acht gelassen - , respektvoll in Erinnerung behalten und mir viele Gedanken und Briefe ersparen können. Aber so ..........

Hätte ich “sie” jedoch damals schon durchschaut, dann hätte ich “sie” sowieso nie wieder respektieren können! Aber vielleicht wurde die Entwicklung “ihrer Interessen” geprägt durch ihre Erlebnisse ab einem Zeitpunkt, ab dem wir beide keinen Einfluss mehr auf die Geschehnisse hatten, weil ihre Eltern samt ihren “Handlangern” in gewisser Weise endgültig die Kontrolle über unser beider Leben übernommen hatten. Ab diesem Zeitpunkt hatte keiner von uns die Macht, etwas am Ablauf der von “Anderen” geplanten und durchgeführten Aktionen zu ändern. “Sie” war ihnen ausgeliefert und ich indirekt auch. Wie gerne hätte ich ihr in ihrer Not geholfen, aber wie hätte ich dies tun können? Hatte “sie” etwa nicht begriffen, dass wir beide von einander isoliert wurden? Ich war deshalb genau so hilflos wie “sie”. Und wenn ich ihre Eltern auf Knien angefleht hätte, dann hätte ich mich nur zum Narren gemacht und nichts hätte sich geändert. Ich werde diese verdammte Hilflosigkeit mein Leben lang nicht vergessen können.

Ab einem gewissen Zeitpunkt meinte “sie” wohl, dass “sie” Entscheidungsfreiheit hätte. Aber “sie” hatte sich geirrt, denn “sie” hatte nicht bemerkt, dass ihre Entscheidungen manipuliert wurden. Ihre angebliche Entscheidungsfreiheit war also in Wirklichkeit keine. Ich kann sogar sachlich darlegen, weshalb “sie” damals im Prinzip keine Wahl hatte. Man hatte ihr nur die Wahl “für mich oder gegen mich” gelassen, wobei “sie” sich “gegen mich” entschieden hatte, weil eine Entscheidung “für mich” bedeutet hätte, dass “sie” wieder dorthin gekommen wäre, wo “sie” vorher ca. 2 Monate lang gewesen war. Eine Entscheidung “gegen mich” hat also Freiheit für “sie” bedeutet. “Man” hat also schon vorher gewusst, wofür “sie” sich entscheiden würde. Mein Gott, was waren das für Menschen!? Ich kann es “ihr” deshalb nicht verübeln, dass “sie” sich gegen mich entschieden hat. Dies trifft natürlich nur auf dem damaligen Zeitpunkt zu und nicht auf die Zeit ab ihrer Volljährigkeit, in der “sie” tun und lassen konnte was “sie” wollte, ohne von ihren Eltern direkt oder indirekt unter Druck gesetzt zu werden.

Der damalige Sachverhalt wird übrigens unter Betrachtung strafrechtlicher Aspekte noch viel interessanter.

1. “Sie” ist von “gewissen Leuten” gegen ihren Willen für lange Zeit weggesperrt worden. Diese Handlung nennt man Freiheitsberaubung, strafbar nach § 239 StGB (Strafgesetzbuch), Absatz (1) u. (3), 1. 

2. Diese Leute haben ihr in berechnender Art und Weise nur einen “sehr eingeschränkten Entscheidungsspielraum” gelassen, wie schon eben beschrieben. Diese Handlung nennt man Nötigung, strafbar nach § 240 StGB, Absatz (1).

3. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass “sie” unfreiwillig Medikamente nehmen musste, wie mir damals zu Ohren kam, dann kommt noch der Straftatbestand der Körperverletzung hinzu, strafbar nach § 223 StGB, Absatz (1) u. (2).

4. Wenn die Ausführenden im Auftrag gehandelt haben, was wohl zweifelsfrei feststeht, dann haben sich die Auftraggeber zumindest der Anstiftung in den Punkten 1. bis 3., strafbar nach §26 StGB gemacht, in dem es heisst, Zitat:

“Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.”

Aber selbst wenn ihre Eltern “nur” die Anstifter waren, so waren sie doch moralisch die eigentlichen Schuldigen.

Die aufgeführten Paragraphen dürften bereits in den 1960er Jahren Grundlage der Rechtsprechung gewesen sein.

Leider hatte ich damals nicht die Kenntnisse und Fähigkeiten, die ich nun schon seit langer Zeit besitze, denn sonst hätte ich ihr (uns) sicher helfen können. Aber bekanntlich ist man später immer schlauer. Falls sich ein Leser dieser Seite fragt, wieso ich die Straftatbestände so hervorhebe, so kann ich die Aussage einer Pastorin erwähnen, die bei einem Gespräch vor der Beisetzung meiner Mutter sagte, dass ich über einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügen würde.

Natürlich kann man noch eine andere Möglichkeit in Betracht ziehen: Um die “Aktionen”, also ihre Wegsperrung und die folgende “Behandlung”, legal erscheinen zu lassen, hat “man” sich u.U. einer Zwangseinweisung bedient, welches auf Grund der Beziehungen ihres Vaters kein Problem war. Eine wirklich legale Zwangseinweisung, die einer regulären und sinnvollen Therapie dienen sollte, wäre jedenfalls mangels stichhaltiger Gründe unmöglich gewesen. Somit wäre diese zweite Möglichkeit strafrechtlich ebenfalls sehr bedenklich.

Aber wie auch immer, was geschehen ist, ist eben nicht zu ändern. Somit kann ich “Homeward Bound” nun auch auf mich beziehen, denn wäre es damals ein “Homeward Bound” zu ihr gewesen, so ist es heute ein “Homeward Bound” zu mir selbst. Ersteres wäre mir lieber gewesen, aber das weiss “sie” sicher selbst.

An dieser Stelle die bereits am Anfang angekündigte Erklärung, wieso ich diese Seite Homeward Bound genannt habe. “Sie” hat am 24 Mai 1966, also zu einer Zeit, in der wir uns noch nicht kannten, in Kurzform ihre Gedanken niedergeschrieben und diesen Text “Homeward Bound” genannt. Ich habe erst nach unserer Trennung den Text von einer ihrer Freundinnen bekommen und ihn ca. 1989 als Original an seinen Ursprung, also an “sie”, zurückgeschickt. Dieser Text, den ich noch als Kopie habe, sollte an sich Bestandteil meiner Seite werden, aber ich war mir nicht sicher, ob das ok wäre. Deshalb habe ich Abstand davon genommen.

Homeward Bound??? Damals fühlte ich mich Zuhause, wenn ich mit ihr zusammen war. Nach unserer Trennung konnte es also kein Homeward Bound im eigentlichen Sinn mehr geben, - für uns beide nicht.

Wenn ich mich so intensiv mit der damaligen Zeit beschäftige, wie es zum Erstellen dieser Internetseite nun mal nötig ist, dann habe ich oft das Gefühl, dass alles erst “gestern” gewesen ist. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich fast genauso denke und fühle wie zum Zeitpunkt der geschilderten Momente. Aber wenn diese Seite fertiggestellt ist, wird sich wieder alles “normalisiert” haben, - hoffe ich zumindest.

 

Schlussbemerkungen

Ausser diesem ganzen verdammten BULLSHIT waren die 1960er Jahre eine tolle Zeit mit toller Musik, die ich jetzt noch ab und zu gerne höre, aber z.B. Iggy Pop, Rammstein und ACDC bevorzuge. Seit einigen Jahren restauriere und repariere ich hobbymäßig Tonbandgeräte aus den 1950er/60er Jahren. Immer wenn ich ein guterhaltenes Gerät der GRUNDIG TK Serie (TK 14 bis 27) bekomme, das nicht Jahrzehnte in einem muffigen Keller gestanden hat, rieche ich nach dem Aufheizen der Elektronenröhren den gleichen unverkennbaren und nicht zu beschreibenden Geruch, den ich bereits in den 1960er Jahren roch, als ich vor meinem Gerät saß und Aufnahmen vom Radio machte. Wenn dann noch ein Band im Gerät ist, dann höre ich beim Abspielen viele bekannte Lieder in gutem analogen Sound eines Röhrengerätes, der nicht mit dem “schlechten” digitalen MP3 Sound der heutigen Zeit vergleichbar ist. Die Lieder, der Sound und der von früher bekannte Geruch, führt mich dann für kurze Zeit “Back to the sixties”. Dazu am Ende der Seite mehr.

Leider werde ich die negativen Erlebnisse dieser Zeit mein ganzes Leben nicht vergessen können, denn Erinnerungen an die Sixties sind gleichbedeutend mit Erinnerungen an “sie”, ob ich es nun will oder nicht. Ich rede zwar nicht darüber, aber es ist nun mal so. Meinem damaligen Vorsatz, nie zu heiraten, den ich in der Zeit unmittelbar nach unserer zwangsweisen Trennung gefasst hatte, bin ich bis heute treu geblieben und dies wird sich auch nach meinem erneuten Versuch einer “Vergangenheitsbewältigung” niemals ändern. Mein letzter Anruf bei ihr liegt nun ca. 26 Jahre zurück. Dieser Anruf, mit der mehrfachen Bitte um ein Treffen, sollte ebenfalls meiner Vergangenheitsbewältigung dienen, wozu auch die diversen Briefe gehörten, die ich ihr anschliessend schrieb. Aber “sie” hat mich eiskalt abblitzen lassen, wie bereits schon oben beschrieben.

Wie alt ich auch werden sollte, ich werde niemals verstehen, wie Eltern ihrer Tochter und einem jungen Mann, den sie überhaupt nicht richtig kannten, soviel Leid zufügen konnten. Solche Leute müssen skrupellos, egoistisch und gewissenlos sein. Aber vielleicht hatten sie auch nur eine “rationale Denkweise”, was beweisen würde, dass dabei die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt, - nur gut, dass ich noch nie so gedacht habe! Im Prinzip haben mir ihre Eltern sogar damals einen Gefallen erwiesen, denn sie haben mich von ihrer unehrlichen Tochter befreit. Somit haben sie etwas geschafft, was ich allein wohl nie geschafft hätte.

Fakt ist, dass ich das Opfer von Leuten mit einem gewissen Klassendenken geworden bin, zu denen “sie” offensichtlich auch gehörte, aber das konnte ich damals natürlich nicht ahnen. Deshalb wird es auch dabei bleiben, was ich schon zu Anfang dieser Seite schrieb, - BULLSHIT! -

Als ich schon fast so weit war, diese Seite zum Abschluss zu bringen, fiel mir ein gravierender Widerspruch ein: “Sie” schrieb damals, wie schon oben erwähnt, dass “sie” jemanden liebt, welches dem Namen nach kein Mann sein konnte. Ist es nicht für jemanden, der sein Leben rational, also nach der Vernunft ausrichtet, wie “sie” es angeblich lebt, ein krasser Widerspruch zu behaupten, dass er jemanden liebt? Es muss ein Widerspruch sein, denn Liebe ist offensichtlich das Gegenteil von rational, nämlich irrational!

Als ich 1987 zum letzten Mal mit ihr telefonierte, erfuhr ich, dass “sie” seit den 1960er Jahren noch immer raucht. Hier stellt sich mir die Frage, wo ihre Rationalität bleibt, oder soll etwa Rauchen, also seinen Körper systematisch vergiften, rational sein?

Ich kann nur folgendes feststellen: Die Glücksgefühle einer Liebe werden nur durch die Fähigkeit ermöglicht, emotional, also irrational zu sein. Menschen, die generell rational denken, können deshalb nicht lieben, also auch nicht menschlich sein. Ein rationales Leben ist deshalb für mich nie in Frage gekommen, denn ich möchte mir meine Menschlichkeit bis an mein Lebensende erhalten.

Ich habe hier nicht alles schreiben können, aber wenigstens das, was ich mindestens in etwa schreiben wollte. Meine Briefe konnte “sie” ignorieren, aber das hier Geschriebene wird noch im Internet zu lesen sein, selbst wenn ich schon lange nicht mehr lebe. Falls “sie” dies alles gelesen hat, dann sollte „sie“ diese Seite ausdrucken, einrahmen und an die Wand hängen, damit „sie“ bis an ihr Lebensende schwarz auf weiß vor Augen hat, wie damals alles wirklich gewesen ist, auch wenn „sie“ es nicht mehr wahrhaben möchte.

 

Hier endet meine Geschichte, ohne “Happy End”, ohne eine wirklich gelungene Vergangenheitsbewältigung und ohne die Möglichkeit einer Fortsetzung, - aber soviel Bullshit mit einem Happy End konnte es schliesslich auch nicht geben.

Ich hätte zu diesem Thema noch viel mehr und viel ausführlicher schreiben können, aber es sollte schliesslich kein Buch werden.

Ich weiss nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn die Umstände anders gewesen wären und es die Trennung nicht gegeben hätte. Vermutlich hätte ich dann erst viel später erfahren, dass mein damals “blauäugiger” Umgang mit Menschen ein Fehler war. Weitere Gedanken darüber wären reine Spekulationen und deshalb sinnlos. Trotz der vielen negativen Lebenserfahrungen bin ich im Prinzip der Gleiche geblieben, der ich damals war, als ich “sie” zum ersten Mal traf. Jedenfalls brauchte ich mir zu keinem Zeitpunkt Vorwürfe machen, was “sie” von sich sicherlich nicht behaupten kann.

Was “sie” aus ihrem Leben gemacht hat, kann ich mangels ausreichendem Wissen über ihr Leben nicht beurteilen. Ich weiss nur, dass ein Studium zu einem glücklichen und ausgefüllten Leben nicht ausreicht.

Unser kurzes gemeinsames Leben war von Anfang an sehr emotional und genau dies hat uns einmalige und bis dahin nicht gekannte Gefühle ermöglicht, bis rationale und berechnende Menschen dies alles innerhalb weniger Stunden mutwillig zerstörten. In diesen Stunden begann ihr Leidensweg und somit gleichzeitig auch meiner. Die geradezu grausame Ausführung der Zerstörung stellt unter Beweis, dass diese Leute nicht aus Liebe zu ihrer Tochter gehandelt haben, sondern aus Egoismus und Haß.

Ich hoffe nur, dass diese Leute, die für das große Leid zweier Menschen verantwortlich waren, in irgend einer Form ihre gerechte Strafe erhalten haben.

Hier noch etwas zur Entstehung dieser Seite: Für die Erstellung diese Seite war ein nicht unerheblicher zeitlicher Aufwand erforderlich. Ich hatte oft darüber nachgedacht, ob es überhaupt Sinn macht, diese Seite fertig zu stellen, weil ich Zweifel daran hatte, dass sich andere Menschen dafür interessieren würden. Dies lag darin begründet, dass die wenigen Menschen, denen im im Laufe der Jahrzehnte meine Geschichte auch nur teilweise erzählte, nur sehr wenig Interesse zeigten. Der Grund lag auf der Hand, denn nur jemand, der selbst betroffen war, - und dies waren bekanntlich nur zwei Menschen - , konnte das gesamte Ausmaß des damals Geschehenen wirklich begreifen. Nur diese beiden Menschen, also “sie” und ich, wissen, welche Gefühle “im Spiel” waren, denn wir haben diese Gefühle selbst erlebt. Eine Erzählung kann diese Gefühle nicht vermitteln. Wären ihre Gefühle nicht durch u.a. seelische Vergewaltigung, - anders kann ich es nicht nennen - , in eine Richtung gelenkt worden, die “sie” immer weiter von mir entfernte, dann würde es diese Seite nicht geben. 

Abschliessend noch etwas zum Thema “rationales Leben”, welches ihr ab einem gewissen Zeitpunkt so wichtig erschien und die Überlegung, wo die Grenzen rationalen Lebens sind: Wenn man irgendwann kurz davor ist, “den Löffel abzugeben”, denkt man vermutlich nicht mehr rational über sein Leben nach. Vermutlich denkt man dann über schöne Erlebnisse aus seiner Jugendzeit nach, die eben nur deshalb schön sein konnten, weil sie nicht durch rationale Gedanken und Handlungsweisen beeinflusst wurden. Und was ist mit dem Geld, das man in seinem rationalen Leben angehäuft hat? Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen. “Sie” hat selbst unter Beweis gestellt, dass “sie” ein “rational denkender Mensch” geworden ist, denn “Sie” hat mich nach unserer erzwungenen Trennung bei drei zufälligen Treffen wie ein Stück Dreck behandelt - ebenso wie bei unserem letzten Telefonat - und nicht wie jemanden, der ihre erste Liebe gewesen sein soll und dem “sie” das Eheversprechen gegeben hatte, - eben durch und durch “rational”, unehrlich, gefühllos und berechnend.


Zwischenbemerkung: Meine nächste Beziehung ab ca. Ende 1969 / Anfang 1970 war nicht weniger “unerfreulich”, nur auf eine ganz andere Art und nicht mit dem vorher Geschilderten vergleichbar. Sie dauerte nur wenige Monate. Während in Bezug auf meine erste Liebe im Prinzip später noch ein Happy End möglich gewesen wäre, war diese neue Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt, denn sie war drogenabhängig. Sie wohnte in Bonn/Bad Godesberg und wir trafen uns nur an den Wochenenden, deshalb habe es in der ersten Zeit leider nicht bemerkt. - aber dieses Thema sollte nicht Bestandteil dieser Seite werden. Es wird auch keine Seite dazu geben, denn diese weitere Geschichte meines Lebens ist mir keine eigene Seite wert.


Rein vorsorglich möchte ich folgendes klarstellen: Die Kontaktinformation weiter unten ist NICHT für die Person bestimmt, um die es auf dieser Seite geht, noch für Personen, die mit dieser Person in Kontakt stehen oder in der Vergangenheit gestanden haben. Weiter trifft dies auch auf Personen zu, die möglicherweise erst in Zukunft Kontakt zu dieser Person haben werden, denn ich bin nicht an einem Kontakt zu diesen Personen interessiert, unabhängig davon, was mir die Person(en) evtl. mitzuteilen hätte(n).

Es liegt auf der Hand, weshalb ich diesen Zusatz geschrieben habe, denn jeder kennt das alte Sprichwort “ Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht”  und belogen hat “sie” mich damals schon mehr als genug. Ausserdem hat “sie” sich Jahre bzw. zwei Jahrzehnte später durch ihr Verhalten mir gegenüber genau so schuldig wie ihre Eltern gemacht, nur eben auf eine ganz andere aber gleichermaßen schwerwiegende Art. Dazu gehört insbesondere die ungeheuerliche und unwahre schriftliche Äusserung gegenüber eine ihrer Freundinnen, ICH HÄTTE IHR LEBEN VON GRUND AUF ZERSTÖRT. Wäre mir 1987, als ich telefonisch Kontakt zu ihr aufnahm, dieser Satz wieder eingefallen, dann hätte ich ihr sicherlich etwas anderes gesagt und die darauf folgenden Briefe nie geschrieben. Aber ich hatte damals nicht an diesen Satz gedacht und ihr deshalb Dinge gesagt und geschrieben, die ich heute zutiefst bedauere. Deshalb hoffe ich, dass “sie” das schöne Leben, das ich ihr zum Schluss des Telefonates wünschte, niemals hatte und niemals haben wird!

Zusammengefasst kann man es auch so ausdrücken:

 Ob “sie” mir noch etwas sagen würde oder in China ein Sack Reis umfällt ...........”

“Sie” hat sich ab einem bestimmten Zeitpunkt, aus welchen Gründen auch immer, für etwas “Besseres” gehalten, aber in Wirklichkeit war “sie” nur überheblich und anmaßend und somit doch nur Jemand, der das krasse Gegenteil von “besser” war. Ich kann “sie” deshalb nur bedauern. 

Falls “sie” jemals diese Seite lesen sollte und ihr etwas daran missfällt, dann sollte “sie “ dies als ausgleichende Gerechtigkeit betrachten, denn ausgerechnet “sie” selbst hat die Aktivitäten ihrer Eltern letztendlich zu einem erfolgreichen Ergebnis im Sinne ihrer Eltern zu Ende gebracht und ihre erste Liebe mit all den traurigen Gefühlen und Gedanken einfach in Stich gelassen, nur um ihre eigene Haut zu retten. Fazit: Es lebe die Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit, Verlogenheit, Gemeinheit, das rationale Leben und die daraus resultierende Unmenschlichkeit!

Wenn ich nun darüber nachdenke, aus welchem Grund “sie” ab einem bestimmten Zeitpunkt so geworden ist, wie ich “sie” leider erst viel zu spät kennengelernt habe, dann fällt mit das alte Sprichwort mit dem “Apfel” und dem “Stamm” ein. Falls jemand diese Sprichwort nicht kennt, dann soll er mich fragen und ich werde es ihm erklären.

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Nachdem ich diese Seite fertig gestellt hatte, kam mir der Gedanke, dass ich “fast” fünf Jahrzehnte angebliche Sachverhalte als Wahrheit betrachtet hatte und diese “Wahrheit” deshalb auch inhaltlich in diese Seite übernahm. Nach vielen Überlegungen kam ich zu dem Schluss, dass ich womöglich an behauptete Sachverhalte glaubte, nur weil einige Leute wollten, dass ich daran glaube. “Sie” hat mittels ihrer “Freunde” eine Show abgezogen, weil “sie” in Wirklichkeit niemals weggesperrt war und erst recht nicht in einem Krankenhaus. Wäre es tatsächlich so gewesen, dann hätte “sie” sich später mir gegenüber anders verhalten und nicht jeglichen Kontakt vermieden. Ein Teil der Show war auch die Tatsache, dass “sie” sich in einem Brief an eine ihrer Freundinnen in dramatischer Art und Weise dazu äusserte, dass ich der Schuldige sei, der ihr Leben von Grund auf zerstört hätte. “Sie” hatte dies nur geschrieben, damit diese Freundin mir diesen Brief zuspielen sollte. Wenn es wirklich so gewesen wäre, wie “sie” es geschrieben hatte, dann frage ich mich, weshalb “sie” es nicht mir geschrieben bzw. gesagt hat. Da aber der behauptete Unsinn vollkommen neben der Realität lag, hat “sie” sich einer “anonymeren” Methode mittels des Umwegs über ihre Freundin bedient. Letztendlich habe ich auch berechtigte Zweifel daran, dass “sie” wirklich zwecks einer Lehre in eine andere Stadt gezogen ist. Zwar sollte der Inhalt des Briefes an ihre Freundin den Eindruck erwecken, “sie” würde sich in einer anderen Stadt aufhalten, aber es würde mich nicht wundern, wenn “sie” den Brief zwecks Weitergabe an mich ihrer Freundin persönlich übergeben hat.

Es wird offensichtlich so gewesen sein, dass “sie” unmittelbar nach unserer Verlobung “kalte Füße” bekommen hat und deshalb die ganze Inszenierung als Weg gewählt hat, die Situation zu ihren Gunsten entscheiden zu können. Dies erklärt auch, dass “sie” danach jeglichen Kontakt zu mir gemieden hat. Ausnahmen waren zwei zufällige persönliche Kontakte und ein telefonischer Kontakt, bei denen “sie” ihr wahres Gesicht zeigte, nur dass ich es damals nicht erkannt hatte. Dass “sie” zu solchen Inszenierungen fähig war, hatte “sie” bereits im Jahr zuvor unter Beweis gestellt, in dem “sie” mir die Geschichte mit der angeblichen Oma auftischte, nur um mit einem anderen jungen Mann ein Konzert besuchen zu können, - erbärmlich sowas. Offensichtlich hatte “sie” bezüglich des Kontaktes zu dieser “psychologisch angehauchten” Lesbe eine hervorragende Quelle, um solche Aktionen planen zu können. Und überhaupt, ihr gesamtes Verhalten spricht dafür, dass ich mit meinen Ausführungen sicherlich nicht falsch liege.

Man stelle sich das mal vor: “Sie” verschwindet und lässt mir über “Freunde” mitteilen, “sie” wäre in einem Krankenhaus eingesperrt und würde auf mich warten, falls ich zum Bund käme. Weiter liess “sie” ausrichten, “sie” würde zu unserem Verlöbnis stehen, welches meine Sorge um “sie” zwar nicht verringerte, aber eine gewisse Hoffnung in mir bewirkte. Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass dies alles nur eine miese Taktik war, um zu verhindern, dass ich weiter nach ihr suche und “sie” zufällig irgendwann finden könnte, - wie tatsächlich geschehen, mit dem Ergebnis, dass ich weitere Lügen aufgetischt bekam.

Fazit: Meine erste Liebe war offensichtlich einseitig und deshalb nichts weiter als

BULLSHIT

aber diese Erkenntnis macht alles leider auch nicht angenehmer. Eins ist jedenfalls sicher: Ich vergesse niemals Jemanden, der mir auf die Füsse getreten hat, also auch weder ”sie”, noch ihre “feine” Familie!

Eventuelle Tippfehler, die ich bei der Korrektur übersehen habe, bitte ich zu entschuldigen. Eigentlich sollte es keine Fehler geben, denn ich bin im Laufe meines Lebens an sich ein Perfektionist in vielen Bereichen geworden. Aber Perfektionismus hat ja Gott sei Dank nichts mit Rationalismus zu tun :-)

TROTZ ALLEM NEGATIVEN IST EIN TITEL DER SEEKERS VON 1965 SEHR PASSEND:

“I`LL NEVER FIND ANOTHER YOU”

 

E-MAIL: xbullshitx@aol.com

 

Wie bereits angekündigt folgen nun beispielhaft drei Bilder bezüglich meiner Sammlung. Die beiden ersten Bilder zeigen ein GRUNDIG TK 14 L. Dies ist das gleiche Modell, das ich bereits 1966 hatte und mit dem ich zusammen mit ihr im Dezember gleichen Jahres die weiter oben beschriebene Musik hörte. Etwa ein Jahr vorher hatte ich das Tonbandgerät von meinem Vater bekommen, der es für 200,00 DM in einem Radiogeschäft für mich kaufte.

TB1
TB2

Hier nun eins der “Traumgeräte”, die ich damals gerne besessen hätte, welches aber auf Grund des Preises von 550,00 DM unmöglich war. Es handelt sich um einen Mischverstärker vom Typ Dynacord Eminent, den ich mir damals leider nur in einem Laden für Musikerbedarf anschauen konnte.

EMINENT

HINWEIS: Diese Seite wurde über einen längeren Zeitraum aus meinen Erinnerungen erstellt, teilweise überarbeitet und ergänzt. Deshalb können teilweise die Ereignisse in der Reihenfolge nicht korrekt sein, z.B. kann etwas, von dem ich bereits schrieb, an anderer Stelle fortgesetzt werden.

NACHTRAG VON 2016

Das folgende Foto wurde im Jahr 1966 bzw. ein paar Jahre früher in NEUSS aufgenommen. DAS MÄDCHEN ETWA IN DER MITTE DES FOTOS kommt mir sehr bekannt vor, obwohl das Foto alles andere als scharf ist:

Bild gesamt

Und hier ein Ausschnitt des Fotos. Ich kann mich auch irren, aber ich denke eher nicht, denn die Körpergröße im Vergleich zu den anderen Personen kann stimmen, sowie Haare, Figur und Gesichtsform, soweit erkennbar. Wenn ich mich recht erinnere, hatte sie auch einen Mantel, wie auf dem Bild zu sehen. Vielleicht kann mich "Jemand" aufklären!?

Ausschnitt

E-MAIL: xbullshitx@aol.com

THE END

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